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Muay Thai Boran

1411, stirbt der König Sen Muang Ma. Seine zwei Söhne, Ki und Fang, streiten sich um die Erbkrone. Da die zwei Armeen nach längere Zeit auf dem Schlachtfeld zu keinem Ergebnisse kommen, entscheiden sich die zwei Brüder zu einem Einzelkampf, um einen finalen Punkt zu setzen. Jede Partei sucht seinen besten Kämpfer aus. Letztendlich verliert Fangs Man und Ki setzte sich die Krone auf. Die Kampftechnik seines Kämpfers kam in die Geschichte.
Es wird erzählt, dass während des Krieges gegen Burma 1767, der thailändische Soldat und Kämpfer Nai-Kha-Nom-Tom gefangen genommen wurde. Er kämpfte dann siegessicher gegen zehn birmanische Meister. So wurde er ein National Held, und er wird jedes Jahr beim „Nacht der Boxkämpfers“ am 17. März feierlich geehrt.
Im 16. Jahrhundert, war Muay Thai Bestandteil des militärischen Trainings und bekam den Höhepunkt seiner Popularität Anfang des 18.Jhd, unter der Herrschaft Pra Chao Sua, der „Tigerkönig.“ Es war die Lieblingsbeschäftigung der Bevölkerung: Kämpfe wurden regelmäßig von den Dörfer veranstaltet und der König, ein erstklassiger Kämpfer pflegte es dort die Boxer herauszufordern.
Die Muay Thai Kämpfer schützten damals die Fäuste mit eingewickelten Rosshaaren. Später wurden sie durch mit Harz haltende Bändchen aus Baumwolle ersetzt. Muscheln oder Baumrinde dienten als Schutzpanzer. Manchmal in Einverständnis der beiden Kämpfer wurden auch Glasscherben zu den Bändchen hinzugefügt. Damals gab es weder Gewichtsklassen noch Zeitlimit.
1921 wurde thailändisches Boxen auf Grund der hohen Sterberaten verboten.
Um 1930 lebte Muay Thai wieder auf mit den englischen Boxkampfregeln (Boxhandschuhe, Ring,...). Dank der Entwicklung des Tourismus in Thailand verbreitete sich nun Muay Thai in die westliche Welt. Es entstand eine Vielzahl an einzelnen unabhängigen Verbänden, die stets miteinander im Streit lagen. Diese Streitigkeiten fanden erst ein Ende, als die Regierung den World Muay Thai Council (WMTC) gründete. Weltweit unterstehen nun alle Muay-Thai-Verbände dem WMTC, der berechtigt ist, Verbote und Zulassungen auszusprechen.
Heute spielt Muay Thai in Thailand eine wesentliche soziale Rolle, vor allem für die Jugend. Etwa 200 000 Menschen leben von diesem Sport (Kämpfer, Lehrer, Händler usw.). Thaiboxer sind geachtete und geehrte Idole.
Die Kämpfe finden unter einem faszinierenden Ritual statt: Vor dem Kampf, knien und beten die Boxkämpfer, um ihren Lehrern Respekt zu zollen. Das gesamte Spiel wird durch traditionelle live Musik begleitet. Die Musiker passen die Melodie der Spannung des Kampfes an.
Muay Thai Boran ist ein vollkommener Sport und erfordert eine hohe Wachsamkeit, denn die Schläge können aus allen Richtungen kommen. Es ist eine sehr komplexe traditionelle Kampfkunst, welche nicht nur das Kämpfen mit unterschiedlichen Waffen, sondern auch Bewegungen beinhaltet, die weit über die waffenlosen Techniken des heutigen Muay Thai hinausgehen. Diese Techniken basieren auf der Nachahmung der Bewegungen verschiedenster Tiere, die in Formen zusammengefasst sind. So entstanden über die Jahrhunderte mehrere Tierformen wie z.B. die Kranich-, Wasserbüffel-, Kampfhahn- und Tigerform, die zu den heutigen Stilen perfektioniert wurden.

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